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Vorschau UCITS V

Auch auf der UCITS Seite sind Aktivitäten zu verzeichnen und die Einführung von UCITS V steht vor der Tür. Obschon die Gesetzesentwürfe und Verordnungen noch nicht definitiv abgesegnet sind, zeichnet sich ab, dass sich einige der Änderungen an der AIFM-Richtlinie orientieren werden. Im speziellen werden die Verwahraufgaben und –verantwortungen sowie die Delegation neu geregelt. Darüber hinaus sollen die Anforderungen an Vergütungssysteme von Fondsgesellschaften den Regelungen der AIFM-Richtlinie angeglichen werden. 


Liechtenstein an vorderster Front in der Umsetzung des AIFMG

Als erste europäische Rechtordnung hat Liechtenstein die Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-RL) umgesetzt. Seit dem 1. April 2013 können die Anträge zur Bewilligung als AIFM (Verwalter Alternativer Investmentfonds) eingereicht werden. Die mit dem neuen Gesetz einhergehenden Neuerungen zielen auf einen erhöhten Schutz der Investoren und verlangen von den Verwaltern unter anderem erhöhtes Risikomanagement und Compliance. Das neue Gesetz tritt am 22. Juli 2013 in Kraft.


EU Richtlinie UCITS IV

Die allgemein verwendete Abkürzung "UCITS" steht für Undertakings of Collective Investment in Transferable Securities. Das sind durch die EU-regulierte Investmentfonds, die in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union nach Anzeige bei der jeweiligen Aufsicht vertrieben werden dürfen (Stand aktuell).


Key Investor Information

Eine wesentliche Neuerung ist die Überarbeitung des vereinfachten Verkaufsprospektes ("Key Investor Information" - KII). Diese besondere Form soll nun für alle Fondskategorien und in allen EU-Mitgliedsländern einen standardisierten und damit vergleichbaren Kurzüberblick liefern. Der Umfang ist auf maximal zwei DIN-A4-Seiten beschränkt. Damit wird dem potentiellen Anleger rasch und transparent einen Überblick über den Fonds gegeben. Zudem ist es möglich, die in verschiedenen EU-Mitgliedsländern aufgelegten Fonds zu vergleichen.


Massnahmen zur Effizienzsteigerung

In der neuen Richtlinie finden sich die viel diskutierten Massnahmen zur Steigerung der Effizienz. Dies sind vor allem: Durchführung von grenzübergreifenden Fonds-Mergers sowie Ermöglichung von Master-Feeder-Konstruktionen (Kumulierung von Vermögen über die Landesgrenzen hinweg). Dadurch sollen die in verschiedenen Ländern bestehenden Fondspaletten zusammengefasst werden können, um Doppelarbeiten und Verwaltungskosten zu sparen.


Einheitlicher Fondspass

Der bisher bekannte einheitliche Fondspass, der von der zuständigen Aufsichtsbehörde ausgestellt wird, bescheinigt die Konformität eines Fonds mit der UCITS-Richtlinie. Im Gegensatz zur alten Regelung wird bereits nach Ausstellung des Fondspasses der Vertrieb in allen EU-Ländern möglich sein. Diese schnellere Zulassung von Fondsprodukten erleichtert künftig den direkten Wettbewerb mit Konkurrenzprodukten.


EU-Pass für Verwaltungsgesellschaften

Damit wird es jeder Verwaltungsgesellschaft ermöglicht, in jedem Mitgliedsland der Europäischen Union, in welchem sie nicht eine eigene Tochtergesellschaft oder Betriebsstätte unterhält, Fonds aufzulegen.

CAIAC Fund Management AG
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